Mauritius-Brunnen
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Baujahr:
1494 / um 1507 / 1890

Entwurf:
Simon Lainberger

Umsetzung:
Original: Peter Vischer der Ältere
Nachguss: Christoph Lenz

Standort:

Darstellung:
Die Figur des heiligen Mauritius zeigt sich mit erhobenem Haupt in strenger Frontalansicht.

Sein linker Arm hält ein Schild mit dem Löwenwappen der Patrizierfamilie Imhoff, die rechte Hand umfasst die aufrechte Lanze.

Geschichte:
Das von Peter Vischer dem Älteren gegossene Original befindet sich heute im Germanischen Nationalmuseum. Es ist eine um 1507 gefertigte Wiederholung der Mauritiusfigur des Grabmals des Erzbischofs Ernst von Sachsen im Magdeburger Dom aus dem Jahre 1494.

Die Replik des Heiligen Mauritius war ein Geschenk des Gießers Peter Vischer des Älteren an seinen Freund Peter Imhoff, der diese als Brunnenschmuck in seinem Anwesen aufstellte. 

Nach der Legende wurde er als Anführer des christlich-afrikanischen Teils der Thebäischen Legion auf Befehl Kaisers Maximians zwischen 287 und 300 n. Chr. in Agaunum an der Rhone, dem heutigen Agaune enthauptet, da er sich mit seinen Soldaten geweigert hatte, den heidnischen Göttern zu opfern.


Quelle:
Elke Masa, Freiplastiken in Nürnberg, S. 46, Verlag Ph.C.W. Schmidt, Neustadt/Aisch

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