Darstellung:
Auf einem dreistufigen Treppensockel erhebt sich ein ausladendes, stark profiliertes Sandsteinbecken mit vierpassartigem Grundriss.
In Beckenmitte trägt ein Mittelsockel mit vier Delfinköpfen ein weiteres muschelförmiges Rundbecken.
In dessen Mitte erhebt sich über miteinander verschlungenen Fischschwänzen, die kniende Tritonenstatue, als lebensnah durchgearbeiteter muskulöser Männerkörper.
Sie hält mit angewinkelten Armen eine Schale über Kopf, aus der eine Fontäne aufsteigt.
Das Wasser rinnt über die Tritonsfigur in die überlaufende Muschelschale und läuft über deren Rand in das Brunnenbecken.
Das Brunnenbecken wird zusätzlich durch die vier wasserspeienden Delfinköpfe gespeist.
Geschichte:
Der genaue Anlass zur Stiftung des Tritonbrunnens ist unklar. Er war zumindest zur Verschönerung des Maxplatz vorgesehen.
Ursprünglich hatte der Tritonbrunnen noch zwei kleinere Nebenbrunnen, die jeweils am westlichen und östlichen Ende des Maxplatz Aufstellung fanden.
Es handelte sich um auf einfachen Rundpostamenten ruhende runde Becken in Muschelschalengestalt mit aufgesetzten Metallgittern, jeweils mit einer Fontäne und offenbar ohne Figurenschmuck.
Der Verbleib dieser Nebenbrunnen ist unklar.
Nach schwerer Kriegsbeschädigung im Januar 1945 wurde der Brunnen 1953 unter Erneuerung der in Trümmer zerborstenen Tritonsfigur (Rekonstruktion durch den Bildhauer Albert Feist) wiederhergestellt.
Quelle:
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/
wiki/Tritonbrunnen_(Nürnberg)